Norddeutsche Bürgerradios senden wieder live von der 76. Berlinale
Wenn im Februar der scharfe Wind über den Potsdamer Platz pfeift, wird das Radio zum wärmenden Begleiter. Vom 12. bis zum 20. Februar 2026 berichten sechs norddeutsche Bürgerradios, darunter die Offenen Kanäle (OK) Westküste, Lübeck und Kiel, mit ihrer gemeinsamen Redaktion „Filmriss“ live von den 76. Internationalen Filmfestspielen in Berlin.
Zehn Köpfe, ein Studio, direkt am Puls des Festivals
Bereits zum wiederholten Male bezieht die zehnköpfige „Filmriss“-Redaktion ihr Quartier in der Landesvertretung Niedersachsen/Schleswig-Holstein. Aus dem dort eigens eingerichteten Radiostudio mit direktem Blick auf das Festivalzentrum am Potsdamer Platz produziert das Team werktäglich eine einstündige Sendung.
Unter der Leitung von Festivalintendantin Tricia Tuttle versteht sich die Berlinale 2026 als ein „Lagerfeuer des Kinos“, das politische Haltung mit einer tiefen Liebe zur Filmkunst verbindet. Die Redaktion von „Filmriss“ wird dieses besondere Flair einfangen und werktäglich um 17:00 Uhr live auf die Frequenzen im Norden bringen. Der Start ist am Donnerstag, den 12. Februar.
Die diesjährige Ausgabe bietet reichlich Stoff für die Radiomacher. So kehrt der 80-jährige Altmeister des deutschen Films, Wim Wenders, als Kopf der Internationalen Jury nach Berlin zurück und wird am 21. Februar über die Vergabe der Goldenen und Silbernen Bären entscheiden. Das Festival wird eröffnet mit der Weltpremiere der romantischen Komödie „No Good Men“ der afghanischen Regisseurin Shahrbanoo Sadat. Neben Sandra Hüller im Historiendrama „Rose“ werden Hollywood-Größen wie Ethan Hawke und Russell Crowe sowie Popstar Charli xcx in der Hauptstadt erwartet. Und das 40-jährige Bestehen der Teddy Awards feiert die Vielfalt des queeren Kinos.
Besonders im Fokus der Berichterstattung stehen die regionalen Erfolge. Dank der MOIN Filmförderung sind insgesamt sieben norddeutsche Produktionen im Programm vertreten. Neben dem Eröffnungsfilm auch İlker Çataks Drama „Gelbe Briefe“ sowie der im Norden gedrehte Debütfilm „Der Heimatlose“.















