Audioproduktion@home

 

Radio ist nach wie vor ist das Medium, das am meisten Menschen erreicht. Das Radio erfreut sich aufgrund seiner Mobilität und Flexibilität großer Beliebtheit bei allen Bevölkerungsschichten und ist noch immer das meistgenutze Medium.

Radio beim Frühstück, Radio beim Lesen oder Radio im Auto – Radio hören ist ganz einfach; aber Radio machen…? Auch!!! Selbst zum Mikrofon greifen, Interviews machen, das Mischpult bedienen, digital schneiden, kurzum: selber Radio machen, ist heute leichter denn je.

Wer keine Möglichkeit hat, in einem der x Studios des Offenen Kanals im Lande einen Beitrag oder eine ganze Sendung zu produzieren, der kann dank einfacher Mobiltechnik auch zuhause aktiv werden.

Doch was braucht es für eine gelungene Radiosendung?
Wir möchten mit dieser Handreichung Tipps, Idee und Informationen geben, wie eine Audioproduktion gut gelingen kann.

Die Liste wird laufend ergänzt und gern an Ihre/eure Bedürfnisse angepasst. Wenn etwas fehlt, freuen wir uns über entsprechende Rückmeldungen.

Und jetzt: Frisch ans Werk und viel Spaß.

 

1. Audiotechnik

Hier gibt es Informationen rund um Audiotechnik und -produktion für Zuhause. Wer keine Möglichkeit hat, in einem der zahlreichen OK Studio zu produzieren, findet hier verschiedene Technikkomponenten, Apps und Programme. Wir nennen euch die Wichtigsten mit ihren Vor- und Nachteilen.

1.1. Aufnahme

Die Hinweise für die Aufnahme von Texten gelten sowohl für das Einsprechen von Moderationen und Beiträgen als auch von kompletten Sendungen.

 

1.1.1. Aufzeichnung mit dem eigenen Smartphone

 

1.1.1.1 und der OKSH App BürgerSenden
Auch unsere App „Bürger Senden“ kann man zur Aufnahme und zum direkten Weiterleiten an einen der Offenen Kanäle in SH nutzen. Die App benötigt nicht viel Speicherplatz und die Aufnahme ist einfach erklärt. Eine Anleitung dazu findest du hier.

 

1.1.1.2 und einer Diktier-App
Die meisten heutigen Smartphones haben ein gutes Mikrophon eingebaut. Zu beachten ist, das es in der Regel unten angebracht ist: Um die bestmögliche Aufnahme zu erreichen, kippt man das Smartphone am besten nach Hinten, so als wäre es eine Schokoladentafel, in die man reinbeißen möchte.

Es gibt viele Apps für Audio-Aufnahmen. Gute Erfahrung haben wir bei Android-Handys mit der App „Audio Recorder“ gemacht, mit der man ganz einfache Schnitte (vorn-hinten) machen und das Audio leicht teilen kann. Und es bietet die höchste Aufnahmequalität WAV.

Für I-Phones wird es etwas ähnliches geben. Für I-Phones reicht in der Regel die vorinstallierte Sprachnotiz-App, alternativ empfehlen wir die kostenlose R øde-Reporter-App.

 

1.1.1.3 und App Cube ACR
Cube ACR ermöglicht den Mitschnitt von Telefon-, Whatsapp-, Telegram-, Skype oder Facebook-Gesprächen usw.. Kostenlose App die viele Berechtigungen benötigt, um gut nutzbar zu sein. Und dabei auch nach Berechtigungen fragt, die man nicht erteilen sollte….. (nötig Zugriff auf Mikros und Apps für Gespräche, Überlagerung von Apps)

Bei Einstellungen immer wählen, dass die Aufzeichnung extra aktiviert werden muss und nicht wie in der Voreinstellung alle Gespräche aufgezeichnet werden. Geht dann bei Erlaubnis der App-Überlagerung ganz einfach auf dem Smartphone. (eindeutiges Symbol für Aufzeichnunsstart und Stop).

Die Dateien werden im Ordner CubeCallRecorder gespeichert, der beim LG X Power zunächst schwierig aufzufinden war beim Überspielen mit dem USB-Kabel auf den Computer. Der Ordner konnte aber über die Einstellungen auf einen leichter zu findenden Ordner verschoben werden (z.B. Recordings).

Die Dateien werden als .amr-Dateien gespeichert, und müssen noch für die Weiterverarbeitung in Audacity oder EasyTrack (siehe unten) umgewandelt werden, z.B. mit dem Webbasierten Converter „Convertio“ (siehe unten)

Eigene Erfahrung: Nicht überzeugtend mit 2 Handys LG X Power bzw. mit 1 Handy LG X Power und Festnetzanschluss, vollkommen unzureichend: WhatsApp-Anruf.

Nach Nutzererfahrung:

– möglichst Festnetzanschluss beim Interviewpartner, deutlich besserer Ton
– gleichzeitige Aufzeichnung des eigenen Tons auf Audiogerät (z.B. Zoom H2) und anschließende Montage viel besser, weil so nur der Interviewpartner wie „Telefon“ klingt.

Beiträge, die so aufgenommen wurden sind als Telefoninterview für Sendungen okay.


1.1.2 Aufzeichnung mit einem USB Mikrofon
Das Marantz Umpire Professional ist ein USB-Mikro, das man ganz einfach an den Laptop anschließen kann und das dann wie das Aufnahmegerät des Laptops wirkt. Du bekommst es online bei Versandfirmen für Audiotechnik, zur Zeit des Abfassens dieses Textes auch sofort. (siehe Foto)

Es ist ganz einfach per USB an einen Computer anzuschließen und lädt dann – wenn der Computer mit dem Internet verbunden ist – die nötigen Treiber selbst und es ist sofort betriebsbereit. Es hat einen guten Ton für Sprachaufzeichnungen, einen stabilen Fuß aus Metall und einen Plopp-Schutz. Man kann es sich gut einstellen und ein langes, stoffüberzogenes Kabel erlaubt es, die Aufnahme auch 2 m vom Computer weg mit seinem evtl. lauten Lüfter zu machen.

Und dann zieht bei euch die Vorhänge zu, guckt, dass ihr nicht einen Raum mit vielen geraden Flächen benutzt – Bücherregale sind sehr guter Schallschutz – damit es keinen so großen Hall bei den Aufnahmen gibt.

Eine Alternative ist das t.bone SC 420 USB-Set für knapp 70 Euro, das es aber nur bei Thomann (thomann.de) gibt. Es hat den Vorteil, am Mikro auch noch einen Kopfhörerausgang zu haben, wo man seine Aufnahme mithören kann. Es hat – Stand: 20.4. – allerdings eine längere Lieferzeit und wir haben es auch noch nicht ausprobieren können.

 

1.1.3. Aufzeichnung mit einem externen Aufnahmegerät

 

1.1.3.1 mit USB Verbindung

 

1.1.3.2 als externe Soundkarte direkt auf den Computer

 

1.1.4.. Aufzeichnung mit Software

1.1.4.1 Zoom-Meeting
Sehr gutes Ergebnis schon bei der Kombination der einzeln aufgezeichneten Audiospur des Interviewten mit einer direkten, zusätzlichen Aufzeichnung der eigenen Stimme in einem Audioediting-Programm (Audacity, EasyTrack und andere) wenn man selbst geeignetes USB-Mikro oder Audiorecorder als Audiogerät an Computer angeschlossen hat (siehe oben)

Zoom Meeting muss unter Einstellungen/Aufzeichnug bei „Audiospur einzelner Sprecher aufzeichnen“ angeklickt werden!

Für bessere Tonqualität nach Vorgespräch mit Video dann für alle Teilnehmer Video ausschalten! So kann der Interviewte sein Smartphone auch ganz normal halten, als würde er nur telefonieren.

Empfehlenswert: Mit Ohrhörer oder Kopfhörer arbeiten, möglichst auf beiden Seiten. Dann kann der über Smartphone zugeschaltete Interviewte auch in „Schokoladenhaltung“ (siehe oben) sprechen. Für USB-Mikros bzw. Audiorekorder am eigenen Computer unbedingt nötig – sonst Rückkoppelungsgefahr bei lautem Mithören.

Die Zoom-Meeting Audiodateien sind m4a-Dateien, die z.B. bei Audacity nicht direkt verarbeitet werden können, sondern noch konvertiert werden müssen (siehe Convertio, weiter unten). Bei EasyTrack können sie direkt genutzt werden

Die Video- und Audio-Aufzeichnungen werden standardgemäß nach Beenden des Zoom-Meetings in einem datiertem Ordner unter /Zoom gespeichert, der sich über die Einstellungen nach eigenen Wünschen rooten lässt.

Für schnelles Arbeiten bei Qualitätsverlust – leider vor allem der eigenen Stimme! – reicht die gemeinsame Datei aller Sprecher (bis zu 3 können gleichzeitig Sprechen bei Zoom, bei größeren Gruppen unbedingt auf Gesprächsdisziplin und Stummschalten der einzelnen Teilnehmer achten, die sich gerade nicht am Gespräch beteiligen!). So muss nicht synchonisiert werden mit 2 oder mehreren Spuren.

Das beste Ergebnis – fast schon Studioqualität – erreicht man, wenn auf beiden Seiten das Zoom-Meeting mit USB-Mikro bzw. Audiorekorder am Rechner gemacht wird. Noch besser natürlich, wenn der Interviewte dann auch selbst eine parallele Aufzeichnung seiner Stimme als .wav-Datei auf seinem Rechner macht (Audacity, EasyTrack, etc.) und diese anschließend an den Interviewer übermittelt, z.B. per WeTransfer. Das bietet sich vor allem bei Redaktionen an, die – alle einzeln zu Hause – so wie im Studio virtuell zusammen kommen können. Auch geeignet als gemeinsame Produktion über große Entfernungen (internationale Korrespondenten aus dem Bekanntenkreis etc…).

Bei der anschließenden Synchronisation der Einzelspuren hilft die von Zoom immer angelegte gemeinsame Audiospur, die man vor dem Abmischen dann wieder rauslöscht.

Einen ersten Einstieg in Zoom-Meetings findet man hier.

Eine gute, verständliche und ausführlichere Anleitung von Claudia Kauscheder für Zoom findest du hier

Oder – eher auf TV-Arbeit ausgerichtet – im Tutorial von Thorben Sachert hier.

(Verlinkung mit der OKSH-Seite, wo wohl das Tutorial irgendwo steht, kenne es selbs nur aus der Telekom-Cloud des OKSH)

 

1.1.4.2 Skype

 

1.1.4.3 SmartLink

 

1.2. Audios bearbeiten und konvertieren

1.2.1 – mit Audacity

1.2.2 – mit EasyTrack (DavidSystems)

1.2.3 – Konvertieren

1.2.3.1 – mit Convertio / Webunterstützt

1.2.3.2 – mit VLC Media Player und anderen Mediaplayern

1.2.3.3 – mit Freeware Converter-Programmen

 

1.3. Hochladen und Versenden

 

2. Beitrags- und Sendeformen im Hörfunk
Eine Radiosendung besteht im Wesentlichen aus Beiträgen (z.B. einem Interview), Moderation und Musik. Als „schnellstes Medium der Welt“ ist Radio geradezu ideal, um den Hörern journalistisch aufbereitete Informationen zu vermitteln.

Eine Übersicht der gängigsten Darstellungs- und Sendeformen gibt es hier und hier.


2.1. Die wichtigsten Beitragsformen:

2.1.1. Interview

Foto: Harald Denckmann (sein Homestudio)

Beim Interview unterscheidet man zwischen Interview zur Sache/Person und Recherche-Interview. Aufgezeichnete Interviews werden oft auch in BmEs, Berichten und Features verwendet, oder in Nachrichten zu kurzen Statements gekürzt.

Für ein gutes Interview gilt es vieles zu beachten: Die Auswahl des Interview-Partners, die Vor-Recherche, das Schaffen einer angenehmen Atmosphäre, die Fragetechnik, der passende Tonfall und vieles mehr.

Gute Tipps gibt es hier und noch ausführlicher hier.

 

 2.1.2. Umfrage
Radioumfragen sind kurze Statements – meistens von Menschen des direkten sozialen Umfelds – zu einem bestimmten Thema. Sie sind nie repäsentativ, sondern nur eine Heranführung an ein Thema, selten live, meist zusammengeschnitten. Wichtig: Stimmkontrast, gute Verständlichkeit, differenziertes Meinungsspektrum, nicht länger als zwei Minuten.

Weiterführende Infos gibt es hier.

 

2.1.3. Gebauter Beitrag/Bericht mit O-Tönen/ BmE (Bericht mit Einblendungen)
Beiträge sind selten live, meist vorproduziert und aus verschiedenen Bestandteilen zusmmengesetzt, „gebaut“. Der Beitrag besteht in der Regel aus einem Wechsel zwischen Autorentext und O-Tönen. In den O-Tönen finden sich Atmo, Statements, Interviews, Umfragen, Diskussionen etc. wieder. Länge ca zwei bis fünf Minuten.

Wie man einen Bericht mit O-Tönen zusammenbaut, findet man hier gut dargestellt.

 

2.1.4. Meldung/Nachricht
Meldungen und Nachrichten sind informierende, auf Tatsachen bezogene journalistische Darstellungsformen, die aktuelle Ereignisse und Themen vermittelt. Beim Verfassen ist Verständlichkeit das oberste Gebot. Die Hörer müssen den Text auf Anhieb verstehen, da sie nicht, wie in der Zeitung, noch einmal nachlesen können. Um Verständlichkeit zu erzielen, müssen die gesprochenen Texte kurz und prägnant, logisch und gut gegliedert sein. Der Sprecher sollte Sachlichkeit, Unparteilichkeit und Objektivität vermitteln.

Unter einer Meldung versteht man einen kurzen Aufsager. Sie enthält in der Regel keine O-Töne und wird vom Moderator während der Sendung – beispielsweise zwischen zwei Musikstücken – vorgetragen.

Nachrichten können „trocken“ präsentiert werden oder mit anderen journalistischen Elementen angereichert sein.

Beim Aufbau einer Nachricht/Meldung kommt immer das Wichtigste zuerst – und das ist immer die Kernaussage. Es folgen weitere Informationen mit abnehmender Bedeutung in kurzen Sätzen (12 bis 15 Wörter). Die fünf W-Fragen werden beantwortet: Was? Wer? Wann? Wo? Warum?

Weiterführende Tipps, u.a. zur Präsentation von Nachrichten, gibt es hier.

 

2.1.5. Reportage
Eine Reportage wird meist bei aktuellen Ereignissen oder neuen Entwicklungen eines bereits bekannten Themas eingesetzt. Der Reporter berichtet direkt vom Ort des Geschehens und vermittelt den Hörern so einen Eindruck von der Situation. Häufig sind Hintergrundgeräusche oder auch O-Töne von Passanten oder Anwohnern zu hören. Die Reporter sind sozusagen die „Kameraleute des Hörfunks“, die ihren ZuhörerInnen „Kino im Kopf“ bieten.

Allerdings sind Live-Reportagen selten geworden, häufiger dagegen sind Aufzeichnungen von Reportagen, die nachbearbeitet werden können. Die Reportage gilt als eine der schwierigsten Künste des Radiojournalismus.

Mehr Hintergünde gibt es hier.

Wieviel Arbeit es macht O-Töne mit lockeren Texten zu verbinden, und warum es sich trotzdem lohnt, kann man hier nachlesen.


2.1.6. Kommentar
Der Kommentar vermittelt eine Meinung und bezieht dadurch kritisch Position zu einem Thema. Darüber hinaus versucht der Kommentar Informationen zu vertiefen, Hintergründe zu beleuchten, Zusammenhänge herzustellen und mögliche Folgen eines Ereignisses abzuschätzen. Dadurch soll es den HörerInnen erleichtert werden, sich eine eigene Meinung zu bilden. Ein Kommentar spiegelt immer die subjektive Sicht seines Verfassers wider. Er kann nicht objektiv und ausgewogen sein und sollte als Meinungswiedergabe klar erkennbar und gekennzeichnet sein.


2.1.7. Kollegengespräch
Im Prinzip ist das Kollegengespräch eine Unterhaltung zwischen dem Moderator, der durch die Sendung führt, und einem Reporter, der sich über das entsprechende Thema informiert hat. Das Kollegengespräch wird häufig für Verbrauchertipps oder lokale Informationen eingesetzt und kann O-Töne eines Experten enthalten, die während des Gespräches kurz eingespielt werden.


2.2. Sendeformen im Radio

2.2.1 Nachrichten
Meldungen und Nachrichten sind informierende, auf Tatsachen bezogene journalistische Darstellungsformen, die aktuelle Ereignisse und Themen vermittelt. Beim Verfassen ist Verständlichkeit das oberste Gebot. Die Hörer müssen den Text auf Anhieb verstehen, da sie nicht, wie in der Zeitung, noch einmal nachlesen können. Um Verständlichkeit zu erzielen, müssen die gesprochenen Texte kurz und prägnant, logisch und gut gegliedert sein. Der Sprecher sollte Sachlichkeit, Unparteilichkeit und Objektivität vermitteln.

Unter einer Meldung versteht man einen kurzen Aufsager. Sie enthält in der Regel keine O-Töne und wird vom Moderator während der Sendung – beispielsweise zwischen zwei Musikstücken – vorgetragen.

Nachrichten können „trocken“ präsentiert werden oder mit anderen journalistischen Elementen angereichert sein.

Beim Aufbau einer Nachricht/Meldung kommt immer das Wichtigste zuerst – und das ist immer die Kernaussage. Es folgen weitere Informationen mit abnehmender Bedeutung in kurzen Sätzen (12 bis 15 Wörter). Die fünf W-Fragen werden beantwortet: Was? Wer? Wann? Wo? Warum?

Weiterführende Tipps, u.a. zur Präsentation von Nachrichten, gibt es hier.


2.2. Magazin


2.2.3 Feature

Das Feature ist eine Form des „gebauten“ Beitrags. Es verbindet Hintergründe und Atmosphärisches. Ursprünglich war das Feature immer ein längeres Hör-Stück, das verschiedene akustische Elemente zum Einsatz brachte. Inzwischen kann ein Feature aber auch eine kurze „Geschichte“ sein, die Journalistisches und Künstlerisches verbindet, hier kommen neben den O-Tönen auch Geräusche und Musik-Untermalung ins Spiel.

Ausführliche Infos gibt es hier.

 

2.2.4 Hörspiel
Das Hörspiel ist eine typisch radiophone Sende- und Darstellungsform. Es entstand Mitte der 20er Jahre aus Bühnenadaptionen für das noch junge Radio und entwickelte im Laufe der Zeit ein erstaunliches Eigenleben. Neben Realhörspielen gibt es fiktionale und experimentelle Varianten bis hin zu Hörbildern und Collagen, in denen Sprache, Musik, Geräusche als Material für Kompositionen dienen, die nicht mehr figuren- und handlungsbezogen sind, sondern die Sprache und ihre Verwendungsweisen zum Teil das akustische Material insgesamt zum Thema haben.

Einen Leitfaden für die Hörspielproduktion in Schulen und Jugendeinrichtungen gibt es hier:

 

2.2.5 Diskussionen

 

2.2.6 Hörerbeteiligung

 

3. Gestaltung von Beiträgen und Sendungen

3.1 Schreiben fürs Hören

3.2 Sprechen fürs Radio

3.3 Wort-Musik-Anteil

3.4 Akustische Elemente im Radio


4. Weitere Infos

Eine schöne Sammlung allgemeiner Tipps für (junge) RadiomacherInnen gibt Radiojournalistin Sandra Müller auf ihrem Blog.

Die Landesmedienzentrale Baden-Württemberg hat auf ihrer Homepage eine Übersicht journalistischer Elemente für die Radioarbeit gesammelt: Beitrag 1, Beitrag 2, Beitrag 3.

1) Das *Standardwerk* in gedruckter Form ist: „Radio-Journalismus – Ein Handbuch für Ausbildung und Praxis im Hörfunk (Journalistische Praxis)“
von Walther von La Roche und Axel Buchholz ( ISBN 9783471780404)

2) Ein Einsteigerbuch, das Lust auf Radio macht und nicht abschreckt:
„Radio machen (Wegweiser Journalismus)“ von Sandra Müller (ISBN 9783744506557)

3) Praxisnahes für Erzähl-Enthusiasthen bietet “ Geschichten erzählen: Storytelling für Radio und Podcast (Journalistische Praxis)“ von Sven Preger (ISBN 9783658234270)