OK-Medienzirkus

Meerblicke – Medienkompetenz im Vorübergehen

MeerBlicke – was ist das?

Die silbrig schimmernden Aktionscontainer des Projektes MeerBlicke machen überall dort Station, wo sie angefordert werden. Die mobilen Stationen laden zu Audio- und Videoexperimenten ein und hier kann wirklich jede und jeder Interessierte kreativ werden, ganz ohne Vorkenntnisse. Medien selbst gestalten, den Flimmerkasten neu erleben, mit einfachen Mitteln Bilder und Töne neu erfinden – das alles geht in den Aktions-Containern des Projekts MeerBlicke! Jeder Besucher experimentiert so lange er möchte.

Hintergründe und Konzept

MeerBlicke ist die Vermittlung von Medienkompetenz im Vorübergehen mit Medienprojekten (meistens) am Wasser. MeerBlicke regt dazu an, Medien einmal anders zu erleben: nicht zu konsumieren, sondern selber aktiv mitzuwirken und zu gestalten. Mit einfachen Mitteln wird hier erfahrbar, wie Bilder und Töne manipuliert und neu erfunden werden können, wie mit Spezialeffekten die Abbildung von Wirklichkeit verändert werden kann: Kameras und Schreilaser, Mikrofone und Effektgeräte laden ein zur audiovisuellen Artistik. Video-Scratching, Bildverfremdung, Klangexperimente mit dem Sound-Orakel, Geräuschmusik – es wird so lange experimentiert, bis das Ergebnis die kreativ Schaffenden zufrieden stellt.

Durchführung

Ein Team  entwickelt, baut und betreibt verschiedene Medienprojekte, die beispielsweise während der Kieler Woche Medienkompetenz an vorüber eilende Besucherinnen und Besucher vermitteln sollen. Dabei geht es sowohl um die Entwicklung derartiger Experimente als auch um die technisch-gestalterische Umsetzung und die pädagogische Betreuung der Interessierten.

 

Spiel-/Aktionsideen

  • Auf der Mailbox können gleichzeitig zehn verschiedene Botschaften an die nachfolgenden Besucherinnen und Besucher hinterlassen werden.
  • Jukebox
    Die Jukebox ermöglicht es, ein Dutzend Geräusche zu eigenen Klangkompositionen zusammenzufügen – möglichst mit Hilfe anderer Besucherinnen oder Besucher.

 

 

 

 

 

 

 

  • Steckspiel
    Das Steckspiel sieht ganz einfach aus, ist es aber nicht. Video bietet eine völlig ungewohnte Perspektive auf die eigene Hand, die das Stecken von Holzteilen zu einer neuen Erfahrung macht.

 

 

 

 

 

 

 

  • Stadtgesichter
    Die Stadtgesichter sind der Publikumsrenner: Jeder ist ein Star für 10 Sekunden; unzählige Clips von Besuchern entstehen und werden nach dem Zufallsprinzip abgespielt.
  • Glockenspiel

Es klingelt „blind“ im Glockenspiel, denn über 100 Glöckchen registrieren jede falsche Bewegung. Nur ganz Grazile schaffen den Weg durch den Container in Rekordzeiten, allen anderen bleibt nur eins: Viel Spaß beim Verrenken!

 

 

 

 

 

 

  • Periskop
    Über allem thront das
    Periskop! Am Band ziehen, die Kamera in acht Meter Höhe fernlenken, das bunte Treiben auf der Hafenmeile im Monitor beobachten und selbst gewählte neue Perspektiven gewinnen.

 

 

 

 

 

 

  • Schreilaser

Der Schreilaser ist der MeerBlicke-Klassiker. Ein Schrei in ein Mikrofon und der Laser tanzt auf der Leinwand. Könner erschreien Muster!

 

 

 

 

  • Fresnel-Linse:

Eine Fresnel-Linse ist mehr als eine Einparkhilfe. Das einzige Video-Experiment völlig ohne Strom lässt Bekanntes in völlig neuem Licht erscheinen.

 

 

 

 

 

 

 

  • Mediasurfer
    Mit dem Mediasurfer auf großer Welle oder auf der Kieler Förde surfen, skaten durch die Stadt, schneller Fahrt durch den Nord-Ostseekanal, wie Superman durch die Großstadt fliegen, Aktionen vor der bluescreen.
  • Dancebox
    In der Dancebox Klänge und Musik durch tanzen erzeugen. Umgebaute Bewegungsmelder bzw. eingens beschaffte Sensoren, die in einem kleinen Bereich – ca. 40x40x40 cm – reagiern, werden überall im Container positioniert. Wenn der Besucher durch Bewegungen die Melder auslöst, erzeugt er damit Töne und Musik.

 

 

 

 

 

 

 

  • Sträwckür
    Sträwkcür, das heißt rückwärts: Der Besucher spricht in ein Mikrofon, drückt einen Knopf und sein Text wird rückwarts wiedergegeben.

 

 

 

 

 

  • Soundorakel
    Das Soundorakel in der Kiste auf der Wiese vermag das Gesagte duch Handbewegungen über der Kiste verändert wiederzugeben.

 

 

 

 

 

 

 

  • Theremin
    Theremin das älteste elektronische Musikinstrument der Welt zu ihrer freien Verfügung …. dazu können sie ihre Musik auch sehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

  • U-Boot
    Das U-Boot überträgt live aus dem Unterwasserbereich.

 

Was benötigen wir?

Vor Ort werden Fläche und Elektrizität benötigt. Wassernähe ist hilfreich.

Termin

Termine werden auf Anfrage abgesprochen.

Voraussetzungen

Die Teilnahme am Projekt MeerBlicke ist kostenlos. Jeder und jede kann mitmachen.

Archiv

MeerBlicke war bereits auf

  • der Kieler Woche,
  • der Travemünder Woche,
  • auf dem Kunstgriff in Dithmarschen,
  • auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin,
  • bei den Flensburg Nautics und
  • dem Kunstflecken in Neumünster.

Weitere Informationen

Peter Willers
Offener Kanal Schleswig-Holstein (OKSH) AöR
Hamburger Chaussee 36
24113 Kiel
0431 – 640040 oder willers@oksh.de